HSSR GmbH
Produktion

Produktion

Wo produziert wird, sind Rezepturen vorhanden. Wo kontinuierlich gleichbleibend produziert werden soll, müssen die Rezepturen und Arbeitsanweisungen für Berechtigte permanent einsehbar sein.

Gleichbleibende Rezepturen und Arbeitsanweisungen ermöglichen und erleichtern die Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagements. Dabei steht nicht zwingend ein zertifiziertes System im Vordergrund. Nein, es kann durchaus auch «nur» ein betriebsinternes System sein, das dem Unternehmen die Herstellung und Vermarktung gleichbleibender, oder kontinuierlich verbesserter Produktangebote erlaubt, dabei gleichzeitig eine Kundenbindung fördert, wo der Kunde in seinen Qualitätsansprüchen immer wieder befriedigt wird, ja vielleicht sogar ab und zu von Neuigkeiten angenehm überrascht wird.


Produktion - Rezepturen
Rezepturerfassung

Rezepturen

Die Erfassung und Ablage von Basisrezepturen kann folgenden Anforderungen genügen:

  • gleichbleibende Rezeptierung der Produktion
  • detailierte Kalkulationsgrundlage
  • Kommunikationsmittel zur Arbeitsanweisung
  • Ausgangsdokument für die Produktentwicklung
  • Basisdokument zur Erstellung von Deklarationen / Spezifikationen


In der Grafik rechts oben ist eine mögliche Darstellung aufgeführt.


Produktionsplanung

Aus der Rezeptur als Basisdokument heraus kann man mit wenigen Klicks eine Produktionsliste generieren, die folgende Dokumentationen beinhaltet:

  • Mengenberechung der Rohmaterialien und Zusatzstoffen
  • Chargengrösse und Chargenmenge
  • Produktionsmengenvorgaben
  • Sollfüll- und Sollfertiggewichten
  • Lotnummerngenerierung für die Warenverfolgung
  • CCP-Kontrolle Thermischer Prozess
  • CP-Kontrolle Reifeprozess
  • Degustationsergebnis / Produktfreigabe
  • Ware im Verkauf von ... bis ...

In der Galerie ist ein Beispiel aufgeführt, wo nur noch die gelb unterlegten Felder vom Planer ausgefüllt werden sollen und die grün unterlegten Felder vom Prozesseigner ausgefüllt werden.


Produktion - Kalkulation
Kalkulationsblatt

Kalkulation

Die Produktkalkulation wird aus der Basisrezeptur automatisch soweit vorbereitet, dass nur noch die kalkulatorischen Kosten aus der Betriebsbuchahltung (Betriebsabrechnungsbogen / Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung) und manipulative Zusatzkosten pro Produkt eingegeben werden müssen.

In nebenstehendem Beispiel sind nur die gelb markierten Stellen vom Anwender zu pflegen, Beschaffungspreise werden zentral gepflegt und direkt in die Kalkulationen übernommen.
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Produktion - Nährwertberechnung
Nährwertangaben

Nährwertberechnung

Einerseits wünschen Teile der Konsumenten vermehrt Informationen über Nähr- und Energiewerte der zum Kauf angebotenen Lebensmittel. Anderseits sind in ganz Europa, und auch in der Schweiz, politische Anstrengungen vorhanden, solche Nährwert-Deklarationspflichten in Gesetze und Verordnungen fest zu schreiben.

Vor diesem Hintergrund darf man eigene, proaktive Bemühungen um Nährwertangaben zu den selber hergestellten Lebensmitteln durchaus als vorausschauende Marketinganstrengung bezeichnen. Falls Sie Sich in diesem Kommunikationsfeld profilieren möchten, helfen wir Ihnen gerne mit einer einfachen Lösung zur Berechnung der Nähr- und Energiewerte. Dies geschieht wiederum auf Basis der Grundrezeptur, gepaart mit der Produktkalkulation und dargestellt als Big 3 oder Big 7 mit zusätzlicher Berechnung vom Gesamtsalzgehalt.

Wichtig ist dabei das Bewusstsein, dass mit Berechnungen immer nur eine Annäherung an die effektiven Werte erzielt werden kann unter Berücksichtigung der natürlichen Schwankungen von Rohmaterialien in ihrer eigenen Nährwert Zusammensetzung. Wer diese Schwankungen auf ein Minimum einschränken möchte, müsste über ein enges Monitoring mit Laboranalysen der einzelnen Produkte agieren.

Die folgende Darstellung zeigt eine Nährwertberechnung aufgrund der Basisrezeptur und Kalkulation:
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