HSSR GmbH
Verbesserungsprozess
kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Verbesserungsprozess

Stillstand = Rückschritt oder Routine macht nachlässig. Das sind Schlagwörter, die allzu oft ganz leicht über die Lippen kommen. Aber sind wir uns der wahren Bedeutung dieser Sprüche bewusst und sind wir auch bereit, permanent gegen solche Zustände anzukämpfen?

Grundsätzlich muss jede unternehmerisch denkende Persönlichkeit die gestellte Frage mit "ja" beantworten. Aber in welcher Form werden Verbesserungspotentiale erkannt und Lösungsansätze umgesetzt?

In der Folge werden wir uns mit möglichen Lösungsansätzen befassen.


Fehlermanagement

Ziel des Fehlermanagements ist es, die Qualität der Produkte sowie der technischen und organisatorischen Prozesse im Betrieb durch kleine, aber stetige Veränderungen zu verbessern, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Konkrete Verbesserungsvorschläge werden von einzelnen Mitarbeitern oder ganzen Teams erarbeitet, die meist auch zur direkten Umsetzung ihrer Ideen ermächtigt werden.
Wichtig beim Fehlermanagement ist eine Unternehmenskultur, in der die Mitgestaltung und Verbesserung der Prozesse durch Mitarbeiter ausdrücklich erwünscht ist.

Wir empfehlen die fortlaufende tabellarische Erfassung aller internen Fehlermeldungen und aller Kundenreklamationen. Dabei sollen zwingend Fakten festgehalten werden und nicht Schuldzuweisungen erfolgen.

Durch eine tabellarische Erfassung kann soweit nötig jeder Vorfall einzeln auf ein Bearbeitungsblatt ausgedruckt werden, das als Arbeitspapier dient bis zum Abschluss der Fehlerkorrektur.

Die tabellarische Erfassung erlaubt auch periodische Auswertungen nach verschiedensten Parametern. Diese wiederum dienen sehr gut als messbare Grössen und Führungsinstrumente für Kader.

Wenn es gelingt, alle Mitarbeitenden für eine offene und sachbezogene Fehlerkultur im Betrieb zu gewinnen, dann sind laufende Verbesserungen in allen Prozessabläufen garantiert.

ein mögliches Hilfsmittel, das mit wenig administrativem Aufwand angewendet werden kann, sehen Sie in der folgenden Bildergallerie:


kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Wenn beim Fehlermanagement erkannt wird, dass dieselben Fehler trotz Fehlerkorrektur mehrmals vorkommen, dann liegt offenbar ein Systemfehler im Prozessablauf vor. Dank der flächendeckenden Fehlererfassung können solche Systemfehler schneller erkannt werden, und man kann mit einer kontinuierlichen Verbesserungsmassnahme den Prozessablauf grundsätzlich hinterfragen.

Hier soll das ganze Intelligenzpotential aller Mitarbeitenden genutzt werden, damit ein repetitiv fehlerhafter Prozessablauf mit nachhaltiger Wirkung verbessert werden kann.

Ein kontinuierlicher Verbesserungsmassnahmenprozess (KVP) läuft im Prinzip ähnlich ab wie die vorher beschriebene Fehlerkorrektur. Jede Massnahme wird tabellarisch erfasst und fallweise auf ein Arbeitsblatt ausgedruckt. Die Fehlerbeschreibung wird schlanker ausfallen, weil schon mehrere vergleichbare Fehleraufkommen in der Vorstufe beschrieben wurden. Dafür wird der Nachhaltigkeit mit 2 zeitlich abgestuften Erfolgsüberprüfungen mehr Rechnung getragen.

Die Gestaltung der Erfassungstabellen und der Arbeitsblätter kann nach Ihren Ideen und Wünschen individuell angepasst werden.

Dafür sind wir da, fragen Sie uns!


Verbesserungsprozess - Produktentwicklungen
Formular-Produktentwicklung

Produktentwicklungen

Im Sortiment jedes produzierenden Betriebes gibt es wenige beliebte Produkte, an die sich Kunden gewöhnt haben, und die wegen dauernd guter Nachfrage nicht wesentlich verändert werden sollen.

Es gibt aber viele Produkte, die einem Produktlebenszyklus unterworfen sind und vom schnelllebigen Markt überholt werden. Bevor so ein Produkt "stirbt", sollte bereits das substituierende Produkt entwickelt sein, um

  • den Mengenfluss in der Produktion aufrecht zu erhalten
  • die Absatzzahlen zu sichern
  • den Umsatzindex bei Verkaufsflächen hoch zu halten
  • den langfristigen Geschäftserfolg zu sichern

Es gäbe noch viel Gründe für permanente Produktentwicklung aufzuzählen.

Doch wie entstehen neue Ideen? Wie trifft man den Geschmack, die Erwartung des Kunden? Können wir latent vorhandene Bedürfnisse des Kunden mit einem neuen Produkt wecken? Sind wir mutig genug für Neues? Lässt unser Denkprozess Verrücktheiten zu? Gelingt es sogar, aus einem Fehlprodukt etwas Neues entstehen zu lassen?

Um zu neuen Ideen zu kommen, kennen wir verschiedene Kreativmethoden, die Sie mit Ihren Mitarbeitenden oder interessierten Kreisen anwenden können. Kommen Sie auf uns zu!

Um aus einer Idee ein neues Produkt entstehen zu lassen empfehlen wir eine schriftliche Dokumentation des Entwicklungsziels und der Rahmenbedingungen. So kann jeder Entwicklungsschritt festgehalten werden und bei späteren Neu-/Weiterentwicklungen möglicherweise auf bereits bestehnde Erkenntnisse und Daten zurück gegriffen werden.

Eine mögliche Dokumentationsvorlage ist oben rechts einsehbar.


Mitarbeitenden-Inputs

Alle Mitarbeitenden denken in den Arbeitsprozessen mit, die Einen etwas mehr, die Anderen etwas weniger. Und in den Ideen der Mitarbeitenden steckt möglicherweise ein grosses Innovationspotential für den Betrieb.

Wenn aber bloss ein Briefkasten für Mitteilungen der Mitarbeiter eingerichtet wird, und dieser Briefkasten nur einmal jährlich geleert wird, dann wird den Mitarbeitenden signalisiert, dass ihre Ideen nicht gefragt sind.

Stellen Sie ein System zur Verfügung, in dem sich alle Mitarbeitenden einbringen können mit ihren Ideen und Anregungen. Alle Inputs müssen ernst genommen werden und entweder weiter verfolgt werden, oder aber mit sachlicher Begründung die Umsetzungsschwierigkeiten erklärt werden und dem Inputgeber trotzdem verdankt werden. Sie werden staunen, wie viele Inputs auf diese Art zusammen kommen werden.

Zur Erfassung kann eine einfache, beschreibbare Werbetafel im Sozialbereich des Betriebs dienen. Es kann aber auch das oben beschriebene Fehlermanagementsystem, wenn auch etwas zweckentfremdet, dazu benutzt werden.


Verbesserungsprozess - Degustationen
Formular-Blinddegustation

Degustationen

Sind Ihre Produkte die besten Produkte?

Wenn Sie von Ihren Produkten überzeugt sind, sollten Sie hier mit "ja" antworten können. Aber denken die Konsumenten, die letztendlich die Kaufentscheide fällen, gleich über Ihre Produkte wie Sie selber? Bieten Sie eine regelmässige Qualität an, oder kommen Qualitätschwankungen bei Ihren Produkten vor?

Um hier aussagekräftige und mittelfristig vergleichbare Informationen zu erhalten, sind Produktdegustationen ein taugliches Mittel. Dabei sollen aber nicht nur die eigenen Produkte degustiert werden. Sonst fehlt eine direkte Vergleichsmöglichkeit am Markt, und sowohl Mitarbeitende als auch Kunden bleiben höflich und enthalten sich der Kritik.

Mit seriös durchgeführten Blinddegustationen vergleichbarer Produkte aus dem eigenen Marktumfeld erhalten Sie aussagekräftige Rückmeldungen zur Qualitätseinstufung ihrer Produkte im direkten Vergleich mit den Produkten Ihrer Mitbewerber.

Um eine seriöse Blinddegustation durchführen zu können muss jeder Degustant, jede Degustantin die Möglichkeit erhalten, die eigenen sensorischen Empfindungen festzuhalten ohne Beeinflussung durch dominant auftretende Mitdegustanten oder sonstigen verbalen Kommentaren. Dazu eignen sich Degustationsformulare, die vom Degustationsleiter vorbereitet werden und jedem einzelnen Degustanten vorgängig abgegeben werden. Am Schluss der Degustation werden die ausgefüllten Formulare unter den Degustanten verglichen und darüber diskutiert.
Mit dem Einsammeln und geordneten Ablegen der Formulare erhalten Sie automatisch eine Dokumentation zum Qualitätsverlauf Ihrer Produkte und können bei Bedarf die nötigen Anpassungen mit sachlich begründeter Argumentation einleiten.

Eine mögliche Gestaltung eines Degustationsformulars können Sie oben rechts einsehen. Selbstverständlich sind auch hier alle gewünschten Anpassungen möglich.